TSV Sonnenberg II - Adler Handorf 1-1 (1-0)

 

Der Adler kam zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel. In Puncto Laufbereitschaft und Aggressivität war der Gastgeber überlegen. Die sonst so starke Offensivabteilung erwies sich als harmlos. Das Fehlen einiger wichtiger Akteure machte sich leider bemerkbar. So fiel in der 19. Minute nach einem kollektiven Handorfer Tiefschlaf die verdiente Sonnenberger Führung durch Feindt. Kurz vorher konnte TW Benny Nemitz noch einen Sonnenberger Kopfballtreffer verhindern, hier war er jedoch machtlos. Kurze Zeit später tauchte wieder ein gegnerischer Stürmer frei vor dem Tor auf - Benny konnte zum Glück wieder parieren.

Die Einwechslung von Christoph Dröse (für den laufstarken Phillip Wulfes) in der 30. Minute brachte dann mehr Spielkultur. Nun bekam der Adler mehr Anteile an der Begegnung und wurde gefährlicher. Vor dem Tor wurde jedoch noch zu harmlos agiert.

Nach der Pause dauerte es wieder eine Zeit bis der Adler wach wurde. Nach Ballverlust von Christopher Neumann scheiterte ein Sonnenberger erneut frei vor Benny. Nun nahm der Adler das Spiel in die Hand. In der 65. Minute war es Christoph Dröse, der trocken zum 1-1 Ausgleich abzog. Er war es auch, der die größte Chance zur Führung hatte. In der 80. Minute donnerte er einen Ball an die Unterkante der Latte. Es schien so als hätte der Ball die Linie überquert. Der sicher und ruhig leitende Schiedsrichter Onur Bacaksiz ließ jedoch weiterspielen. Ihm ist in dieser Situation kein Vorwurf zu machen. Im Gegenzug konterte Sonnenberg gefährlich. Zum Glück konnte Benny wieder einen Gegentreffer verhindern. Zusammen mit Uwe Schridde war er sicherlich der beste Handorfer an diesem Tage.

Aufgrund der schwachen ersten Halbzeit muss man wohl mit dem Punkt leben können. Mit etwas mehr Aggressivität und Konzentration wäre ein Sieg sicherlich möglich gewesen. Mir der Leistung von heute hat der Adler in der Spitzengruppe jedenfalls nichts zu suchen.

 

1-0 19. min Feindt

1-1 65. min Dröse

News:

 

Chancenlos in Woltwiesche!


Beim Spitzenreiter und designierten Aufsteiger in die Leistungsklasse verlor der stark ersatzgeschwächte Adler auch in der Höhe verdient mit 0-6. Der Gastgeber war einfach eine Nummer zu groß!

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